46.000 Euro Akuthilfe in der Corona-Krise

23. Juni 2020 | Kategorie: Alltag mit MS

Die DMSG bedankt sich bei der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung

Um die mehr als 250.000 MS-Erkrankten und ihre Angehörigen in dieser belastenden Situation nicht allein zu lassen, hat die DMSG mit finanzieller Mithilfe der Hertie-Stiftung Beratungsleistungen und Informationen kurzfristig auf digitale Formate umgestellt.

Frankfurt, 23. Juni 2020 – Die Corona-Pandemie hat die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) vor große Herausforderungen gestellt. Präsenzveranstaltungen und Beratungen mussten bundesweit aufgrund der Infektionsgefahr abgesagt werden. Um die mehr als 250.000 MS-Erkrankten und ihre Angehörigen in dieser belastenden Situation nicht alleine zu lassen und weiterhin ein Unterstützungsangebot aufrechterhalten zu können, hat die DMSG mit finanzieller Mithilfe der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung Beratungsleistungen und Informationen kurzfristig auf digitale Formate umgestellt. Webinare, Hotlines und Online-Beratung: Für die Akuthilfe in Höhe von 46.000 Euro bedanken sich DMSG-Bundesverband und die 16 Landesverbände.

Akuthilfe kommt an – schnell, unbürokratisch und effektiv

„Der DMSG ist es auf allen Ebenen geschafft, trotz der schnell und unerwartet gekommenen Herausforderung durch die Corona-Pandemie für die MS-Erkrankten in Deutschland sicht-, hör- und ansprechbar zu bleiben. In kurzer Zeit ist es dem Verband gelungen, grundlegende Informationen bereitzustellen und auf die vielen Fragen, die an uns herangetragen worden, fundiert und vernünftig zu antworten. Dass wir dies umsetzen konnten, ist auch der Unterstützung durch die Hertie-Stiftung zu verdanken, die schnell und unbürokratisch die technische Ausstattung der DMSG gefördert hat“, bedankt sich Herbert Temmes, Geschäftsführer der DMSG, Bundesverband e.V.

„Dank der schnellen und unkomplizierten „Notfall-Unterstützung“ der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung konnten bereits im April alle Beratungsstellen in Niedersachsen zeitnah mit funktionierender Technik ausgestattet werden, berichtet Sabine Behrens, Landesgeschäftsführerin der DMSG in Niedersachsen: „Wir sind dankbar, dass uns allen mit dem Notfall-Paket auch umfangreiche Schulung zur Verfügung steht und auf diese Weise alle – sowohl Hauptamt als auch Ehrenamt – sicherer gemacht werden im Umgang mit den neuen Medien – und damit auch ein ganz kleines Stück Sicherheit in diese aktuelle, unsichere Corona-Situation eintritt.“

„Wir freuen uns sehr über das hohe Engagement und Kreativitätspotential aller Beteiligten in der akuten Krise“, sagt Dr. Eva Koch, Leiterin der MS-Projekte in der Hertie-Stiftung. „Die Hertie-Stiftung wertschätzt diese Entwicklung außerordentlich und hat die DMSG als ihren langjährigen Partner sehr gerne bei diesen wichtigen und zukunftsweisenden Schritten unterstützt.“

Weitere Informationen finden Sie auf: www.dmsg.de

Quelle: Hertie Stiftung

Hinweis:


Die Vielzahl der MS-Medikamente macht es Betroffenen schwer, den Überblick über die infrage kommenden Medikamente zu erlangen. Daher heißt das Editorial auch überspitzt: Blicken Sie noch durch? – Eine Hilfe für MS-Patienten

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