Nachrichten zur MS

UKE-Wissenschaftler:innen entdecken epigenetische Fehlregulation als Ursache für den Nervenzelluntergang in der Multiplen Sklerose

10. August 2022

Eine Entzündung des zentralen Nervensystems führt zum Untergang von Nervenzellen durch einen eisenabhängigen Zelltod, der als Ferroptose bezeichnet wird. Wissenschaftler:innen des Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf (UKE) haben das epigenetische Enzym G9a als wichtigen Treiber für die Ferroptose und den hierüber vermittelten Nervenzelluntergang identifiziert. Ihre Forschungsergebnisse, die einen neuen Ansatz für die Therapie der fortschreitenden Multiple Sklerose

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Neue Erkenntnisse zur Entstehung des Immunsystems im Gehirn

22. April 2022

Wichtige Immunzellen an den Blutgefäßen im Gehirn reifen erst nach der Geburt aus Ergebnisse für die Entstehung von Hirnkrankheiten und die Therapieentwicklung von Bedeutung Publikation im Fachmagazin Nature Was ins Gehirn gelangt und was nicht, wird streng kontrolliert. Forscher*innen der Medizinischen Fakultät der Universität Freiburg haben jetzt Fresszellen untersucht, die die Blutgefäße im Gehirn ummanteln

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Milch kann MS-Symptome verstärken

1. März 2022

Menschen mit Multipler Sklerose klagen nach dem Konsum von Milchprodukten oft über stärkere Krankheitssymptome. Forschende der Universitäten Bonn und Erlangen-Nürnberg haben nun einen möglichen Grund dafür gefunden. Demnach kann ein Protein der Kuhmilch Entzündungen auslösen, die sich gegen die „Isolierschicht“ um die Nervenzellen richten. Die Studie konnte diesen Zusammenhang in Mäusen nachweisen, fand aber auch

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Multinationale Studie bestätigt Serum Neurofilament Light Chain als Prädiktor für Krankheitsaktivität bei MS

22. Februar 2022

Für eine bestmögliche Behandlung der Multiplen Sklerose (MS) ist es von Bedeutung, früh eine Aussage über den weiteren Krankheitsverlauf treffen zu können. Ein gewünschtes Hilfsmittel dabei sind Biomarker, die man idealerweise aus dem peripheren Blut bestimmen kann. Serum Neurofilament Light Chain (sNfL) ist ein Marker für neuronalen Schaden und korreliert in einer großen multinationalen Studie,

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Multiple Sklerose: Zwillingsstudie entschlüsselt Einfluss von Umwelt und Genetik

16. Februar 2022

Forschende der Universität Zürich und des Klinikums der Universität München haben das Immunsystem von eineiigen Zwillingspaaren untersucht, um den Einfluss von Umwelt und Genetik auf das Immunsystem in der Multiple Sklerose aufzuschlüsseln. Dabei haben sie möglicherweise Vorläuferzellen der krankheitsverursachenden T-Zellen entdeckt. Die Multiple Sklerose (MS) ist eine chronisch entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems und die

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Multiple Sklerose durch das Epstein-Barr-Virus – kommt die MS-Impfung?

18. Januar 2022

Eine in „Science“ publizierte Studie [1] bestärkt die Hypothese, dass die Multiple Sklerose (MS) durch eine Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus (EBV) kausal ausgelöst werden könnte. Die Studie wertete longitudinal die Daten von 10 Mio. Angehörigen des US-Militärs aus. Die Infektion mit dem Erreger aus der Familie der Herpesviren erhöhte das MS-Risiko bei den US-Soldaten um

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Fragen Sie den Experten: Online Arzt-Sprechstunde zum Thema NMOSD und Multiple Sklerose

30. November 2021

Multiple Sklerose und NMOSD: ähnliche Symptome, unterschiedliche Erkrankung. Am 08.12.2021 beantwortet Priv.-Doz. Dr. med. Ilya Ayzenberg Ihre Fragen zum Thema Neuromyelitis-optica-Spektrum-Erkrankung (NMOSD). Was ist NMOSD? Lange Zeit wurde die Neuromyelitis optica, auch Devic-Syndrom genannt, als seltene Sonderform der MS betrachtet. Im Jahr 2004 konnten Forscher einen spezifischen Antikörper gegen den Wasserkanal Aquaporin-4 identifizieren, was die

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Multiple Sklerose beginnt oft lange vor der Diagnose

22. Juni 2021

Personen mit Multipler Sklerose (MS) stellen sich schon Jahre vor der Diagnose deutlich häufiger als andere Personen ärztlich vor. Die Fachwelt diskutierte dies zuletzt als eine mögliche Vorläufer-Phase der MS, eine sogenannte Prodromalphase. Ein Forschungs-Team der Technischen Universität München (TUM) hat nun Studienergebnisse veröffentlicht, die nahelegen, dass es sich bei den Beschwerden häufig um nicht

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Neuer Biomarker bei Multipler Sklerose ermöglicht frühe Risikoeinschätzung und gezielte Therapiewahl

22. Juni 2021

Die Multiple Sklerose (MS) ist eine chronisch entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems, deren Verlauf sehr unterschiedlich sein kann. Für die Wahl der individuell passenden Therapie ist vor allem die treffsichere Vorhersage des weiteren Krankheitsverlaufs essentiell. NeurologInnen an der Medizin Uni Innsbruck konnten nun einen neuen Biomarker identifizieren, mit dem eine maßgeschneiderte Behandlung von MS in

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Neurowissenschaftliche Studie: Über das Nervenwasser lassen sich neurologische Krankheiten genauer diagnostizieren

19. Mai 2021

Eine Pressemeldung der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster Eine neue Studie von Neurowissenschaftlerinnen und Neurowissenschaftlern der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) Münster zeigt: Ein Blick in die Flüssigkeit, die Gehirn und Rückenmark umhüllt und schützt, macht genauere Diagnosen möglich. Die Studienergebnisse sind jetzt im Fachjournal „BRAIN“ veröffentlicht. Ein Flackern vor den Augen, Taubheit in den Beinen oder Unsicherheit beim

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