Nachrichten zur MS

Multiple Sklerose: Neue Standards für die Planung klinischer Studien erforderlich

9. Dezember 2019

Perspektiven von Betroffenen stärker berücksichtigen Wie können die Perspektiven der Patienten mit Multipler Sklerose (MS) bei klinischen Studien stärker berücksichtigt werden? Diese Frage hat eine Arbeitsgruppe der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ), der Charité – Universitätsmedizin Berlin und des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) untersucht und entsprechende Empfehlungen entwickelt. Die Analyse ist

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Darm könnte an der Entstehung von Multipler Sklerose beteiligt sein

4. Dezember 2019

Eine Pressemeldung der Ruhr-Universität Bochum Welche Faktoren dazu führen, dass sich das Immunsystem bei Patientinnen und Patienten mit Multipler Sklerose (MS) gegen körpereigene Zellen richtet, sind weitgehend unbekannt. Einen potenziellen Faktor beschreibt ein Forschungsteam in der Zeitschrift „Proceedings of the National Academy of Sciences“, kurz PNAS. Die Mediziner zeigten im Tiermodell, dass das Protein Smad7

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Darmbakterien könnten Entstehung von Multipler Sklerose beeinflussen

12. November 2019

Eine Tryptophan-freie Diät verändert bei Mäusen die Zusammensetzung der Darmbakterien und schützt vor Symptomen einer experimentell erzeugten Multiplen Sklerose Tryptophan ist eine essentielle Aminosäure, also ein Eiweißbaustein, der nicht vom Körper selbst produziert werden kann, sondern über die Nahrung aufgenommen werden muss.Stoffwechselprodukte des Tryptophans sind bei einer Reihe von wichtigen Funktionen im Körper als Botenstoffe

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Vorläufer-Stadien von Multiple Sklerose aufgedeckt

30. Oktober 2019

Eine Pressemeldung des Klinikum der Universität München Ein Forscherteam des Instituts für Klinische Neuroimmunologie am LMU Klinikum in München hat nun erstmals die Immunzellentypen identifiziert, die mutmaßlich an der Entstehung von MS beteiligt sind. Dabei erwies sich wieder einmal die am Institut etablierte „Nationale Zwillingskohorte“ als überaus wertvoll. Die Multiple Sklerose (MS) ist die bei

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Wie Multiple Sklerose besser therapiert werden könnte

20. August 2019

Bislang existierende Medikamente gegen Multiple Sklerose (MS) können hauptsächlich die anfänglich schubweise verlaufende Erkrankung lindern. Bei vielen Patienten geht die Erkrankung jedoch später in eine progrediente MS über, bei der die Behinderungen der Betroffenen schleichend zunehmen. Diese Form lässt sich derzeit nicht ausreichend behandeln. Mögliche Gründe für das Ausbleiben einer effektiven Therapie gegen progrediente MS

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Finanzspritze fürs Immunsystem

13. August 2019

Eine Pressemeldung der Sporthochschule Köln Über Förderzusagen von zwei Stiftungen kann sich Dr. Dr. Philipp Zimmer aus dem Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin der Deutschen Sporthochschule Köln freuen. Aktuelle Studien der von Zimmer geleiteten Arbeitsgruppe „Klinische Sport- (Neuro-) Immunologie“ im Themenfeld Multiple Sklerose (Marga und Walter Boll-Stiftung) bzw. Leukämie (Dr. Horst Böhlke Stiftung) konnten die

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Impfungen kein Risikofaktor für Multiple Sklerose

31. Juli 2019

Eine Pressemeldung der Technischen Universität München Daten von über 12.000 Patientinnen und Patienten mit Multipler Sklerose (MS) dienten als Grundlage für die Studie der Technischen Universität München (TUM), die das Impfverhalten der Bevölkerung im Zusammenhang mit MS untersuchte. Sie zeigte, dass sich MS-Erkrankte fünf Jahre vor der Diagnose statistisch seltener impfen ließen als Vergleichsgruppen. Ein

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Verdächtige Immunzellen der Multiplen Sklerose entlarvt

22. Juli 2019

Forschende der Universität Zürich haben jene Abwehrzellen identifiziert, die wahrscheinlich eine Schlüsselrolle bei der Multiplen Sklerose (MS) spielen. Die MS-typischen T-Helfer-Zellen gelangen vom Blut ins Zentrale Nervensystem, wo sie zu Entzündungen führen und die Nervenzellen schädigen. Ihre Entdeckung eröffnet neue Möglichkeiten für Überwachung und Therapie von MS. Bei der Multiplen Sklerose (MS) dringen regelmässig fehlgeleitete

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Neue Studie identifiziert im Gehirn von MS-Patienten von der Multiplen Sklerose betroffene Zelltypen / Potenzieller Ansatzpunkt für neue, spezifische Therapien

17. Juli 2019

Ergebnisse hochrangig in Nature publiziert / PD Dr. med. Lucas Schirmer Erstautor Wissenschaftler haben entdeckt, dass bestimmte Zellen im Gehirn, die als „Projektionsneurone“ bezeichnet werden, eine zentrale Rolle bei den Gehirnveränderungen spielen, die mit der Multiplen Sklerose (MS) einhergehen. Neue Forschungsergebnisse zeigen nun, dass solche Projektionsneurone durch körpereigene Immunzellen geschädigt werden und diese Schädigung die

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Für eine Welt ohne Multiple Sklerose: Die DMSG fördert die Forschung

15. Juli 2019

Eine Pressemeldung der DMSG „Den Verlauf einschätzen und den Therapieerfolg messen: Neue Wege zu Patienten-relevanten Studienendpunkten“, so lautete das Thema der Ausschreibung für die aktuelle Forschungsförderung der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft, Bundesverband e. V. Auf Grundlage von unabhängigen Gutachten sind zwei junge Forscherinnen und ihre Teams ausgewählt worden, deren Projekte ab sofort eine Unterstützung in

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