Nachrichten zu Medikamenten

Frühe Nutzenbewertung: Wie gut sind neue Medikamente?

13. August 2019

Das IQWiG beklagt, dass 58 Prozent der nutzenbewerteten, neuen Arzneimittel keine nachgewiesenen Vorteile haben. Die Zahl ist mit Vorsicht zu genießen. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) beklagt, dass 58 Prozent der in Deutschland seit 2011 nutzenbewerteten, neuen Arzneimittel gegenüber der Standardtherapie keine oder keine nachgewiesenen Vorteile haben. Daraus abzuleiten, dass die

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Gilenya® (Fingolimod): Aktualisierte Anwendungsbeschränkungen in der Schwangerschaft

26. Juli 2019

Eine Pressemeldung des BfArm Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) hat empfohlen, dass das Multiple-Sklerose-Arzneimittelt Gilenya® (Fingolimod) nicht bei Schwangeren und bei gebärfähigen Frauen, die keine wirksame Verhütung anwenden, eingesetzt werden darf. Wenn eine Frau während der Einnahme von Gilenya® schwanger wird, muss die Einnahme des Arzneimittels beendet und die Schwangerschaft engmaschig überwacht werden, da der Wirkstoff

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Reihe der MS-Patientenhandbücher um Natalizumab und Ocrelizumab erweitert

4. Juli 2019

DMSG und KKNMS bieten laienverständliche Informationen zu den Immuntherapeutika zur Behandlung von Multipler Sklerose (MS) München/Hannover 04.07.2019 – Leicht verständliche und unabhängige Informationen über Wirkungen, Nebenwirkungen und Risiken der Wirkstoffe Natalizumab und Ocrelizumab haben das Krankheitsbezogene Kompetenznetz Multiple Sklerose (KKNMS) und der Bundesverband der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) jetzt in zwei weiteren Patientenhandbüchern erstellt.

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Neue Sicherheitsdaten zu Schwangerschaftsausgang bei Frauen mit MS unter Behandlung mit Interferon beta, einschließlich Rebif®, vor und während des ersten Trimesters

1. Juli 2019

Eine Pressemeldung von Merck Vorstellung von Daten einer großen populationsbasierten Beobachtungsstudie bei schwangeren Frauen mit Multipler Sklerose (MS) auf der Jahrestagung 2019 der European Academy of Neurology (EAN) Daten zeigten keinen Unterschied beim Risiko für Fehlgeburt oder Eileiterschwangerschaft bei schwangeren Frauen mit MS unter Interferon beta einschließlich Rebif® (subkutanes Interferon beta-1a) im Vergleich zu nicht

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Fingolimod: Vorteile für Kinder und Jugendliche mit hochaktiver RRMS und Therapiewechselbedarf

21. Juni 2019

Nachgereichte Daten zu Lebensqualität aussagekräftig / Zusatznutzen in 1 von 4 Patientengruppen Das Immunsuppressivum Fingolimod ist seit 2018 auch für Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren zugelassen, deren schubförmig remittierende multiple Sklerose (RRMS) hochaktiv ist oder schwer verläuft und dabei rasch fortschreitet. In einer frühen Nutzenbewertung hatte das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen

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Neue Analyse zeigt, dass oral verabreichtes Ozanimod den Verlust an Gehirnvolumen bei Erwachsenen mit schubförmiger Multipler Sklerose in allen Altersuntergruppen reduzierte

15. Mai 2019

Mit Ozanimod behandelte Patienten aller Altersuntergruppen wiesen im Laufe von 24 Monaten geringere Verluste an grauer Gehirnsubstanz auf als mit Interferon beta-1a (IFN) behandelte Probanden Daten aus neuer Analyse einer zulassungsrelevanten Studie zu Ozanimod wurden auf der AAN-Jahrestagung 2019 vorgestellt SUMMIT, N.J.–Die Celgene Corporation (NASDAQ: CELG) hat die Ergebnisse einer Post-Hoc-Analyse der Daten aus der

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B-Zell-Zahl beeinflusst Risiko für Behinderungsprogression bei RMS und PPMS

14. Mai 2019

Neue Daten vom AAN-Kongress Neu ist die Erkenntnis, dass bei Patienten mit schubförmiger Multipler Sklerose (RMSa) sowie früherb primär progredienter MS (PPMS) eine verringerte Behinderungsprogression im Zusammenhang mit einer erhöhten OCREVUS® (Ocrelizumab)-Exposition und der damit verbundenen Reduktion der B-Zell-Zahl steht.1 Ein früher Therapiebeginn mit OCREVUS reduziert das Risiko für eine anhaltende Behinderungsprogression signifikant.2,3 Dies zeigen

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Roche stellt am AAN-Kongress neue Daten zu OCREVUS (Ocrelizumab) vor

8. Mai 2019

die bei schubförmiger und primär progredienter MS eine signifikante Abnahme des Fortschreitens der Erkrankung belegen Eine Pressemeldung von Roche Neue Analysen zeigen, dass die OCREVUS-Exposition und niedrigere B-Zell-Werte das Fortschreiten der Erkrankung beeinflussen Langzeitdaten bei Patienten mit schubförmiger MS (RMS) oder primär progredienter MS (PPMS) zeigen, dass das Risiko eines kontinuierlichen Fortschreitens der Erkrankung durch

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Multiple Sklerose: Risikobewertungsverfahren für Alemtuzumab

15. April 2019

Risikobewertungsverfahren – Ein Bericht der DMSG Die Europäische Arzneimittel Agentur (EMA) hat eine Überprüfung des Multiple-Sklerose-Medikaments Alemtuzumab (Handelsname Lemtrada®) eingeleitet. Vorausgegangen waren neue Berichte über immunvermittelte Erkrankungen (verursacht durch ein beeinträchtigtes Immunsystem des Körpers) sowie über Herz-/ Kreislauf-Probleme nach Arzneimittel-Therapie. Auch Todesfälle sind aufgetreten. Als vorübergehende Maßnahme sollte während der Überprüfung eine Behandlung mit Lemtrada

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LEMTRADA® Nebenwirkungen: Nur noch für schwere Fälle

12. April 2019

Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) untersucht derzeit mehrere Fälle von schweren, teilweise tödlichen Nebenwirkungen unter dem Multiple-Sklerose-Mittel Alemtuzumab (LEMTRADA®). Bis geklärt ist, ob weitere Monitoring-Auflagen erforderlich sind, sollen nur noch ausgewählte Patienten neu auf Alemtuzumab eingestellt werden. Quelle: Pharmazeutische Zeitung (PZ) Lesen Sie hier den kompletten Artikel in der PZ Der Hersteller veröffentlichte dazu im April

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