LEOSS-Register erfasst MS-spezifische Kriterien bei SARS CoV II-infizierten Patienten

25. März 2020 | Kategorie: Alltag mit MS

Bitte pflegen Sie Ihre Patientendaten ein!

25. März 2020 – Auf Initiative der Study Group des KKNMS (Krankheitsbezogenes Kompetenznetz Multiple Sklerose) e. V hat das europäische LEOSS-Register MS-spezifische Fragestellungen in die Erfassung aufgenommen.

Ziel von LEOSS („Lean European Open Survey on SARS CoV II Infected Patients“; www.leoss.net) ist, europaweit das Outcome von CoVID-Patienten zu erfassen. Seit dem Wochenende ist es nun möglich, die Multiple Sklerose als Komorbidität anzugeben und für diese Patienten die aktuelle Immuntherapie und die neurologische Behinderung vor und nach CoVID zu dokumentieren.

Wir hoffen, mit den Registerdaten wichtige Forschungsfragen beantworten zu können, beispielsweise, ob die MS und deren Therapie ein Risikofaktor für CoVID sind und wie sich die Erkrankung auf das Outcome auswirkt. Vorteile von LEOSS sind der europaweite Ansatz und der Umstand, dass – aus Sicht der MS – das Register die notwendigen Vergleichspopulationen einschließt.

Dreh- und Angelpunkt von LEOSS ist wie bei jedem Register die Erfassungsdichte und Fallzahl. Bitte unterstützen Sie dieses Projekt und geben Sie Ihre Patientendaten in das LEOSS-Register ein!

Neben der DGN unterstützen auch das KKNMS und die DMSG das LEOSS-Projekt.

Quelle / © Deutsche Gesellschaft für Neurologie

Hinweis:


Die Vielzahl der MS-Medikamente macht es Betroffenen schwer, den Überblick über die infrage kommenden Medikamente zu erlangen. Daher heißt das Editorial auch überspitzt: Blicken Sie noch durch? – Eine Hilfe für MS-Patienten

Diese Website soll Ihnen behilflich sein, sich einen möglichst vollständigen Durchblick zu verschaffen!

Multiple-sklerose.com richtet sich in erster Linie an Patienten und ihre Angehörige.

Keinesfalls stellt diese Website einen medizinischen Rat oder eine Therapie-Empfehlung dar! Als Apotheker möchte ich die ärztliche Verschreibung bereichern und ergänzen. Generell kommt der Apotheker dem Informationsbedürfnis des Patienten gerne nach. Die Information kann in der Apotheke erfolgen, oder aber auch – wie hier – im Internet.

 

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