COPAXONE® (Glatirameracetat)

Die wichtigsten Fakten im Überlick

COPAXONE® (Glatirameracetat) der Firma Teva zählt zur Gruppe der Basistherapeutika.

Patienten injizieren Glatirameracetat in Dosierungen von 20 mg einmal täglich oder 40 mg dreimal pro Woche unter die Haut. Glatirameracetat reduziert in beiden Dosierungen die jährliche Schubrate, wie die jeweiligen Zulassungsstudien bei MS-Patienten mit schubförmi-gem Verlauf gezeigt haben. Im Vergleich zu Placebo hatten Patienten, die mit Copaxone® behandelt worden waren, über zwei Jahre eine rund 30 % niedrigere jährliche Schubrate sowie eine signifikant niedrigere MRT-Aktivität.

Quelle: Quelle: Patientenaufklärung zur Behandlung mit COPAXONE® / Kompetenznetz Multiple Sklerose

Schwangerschaft und Stillzeit:

Tierexperimentelle Studien haben keine Reproduktionstoxizität gezeigt. Bisherige Erfahrungen an schwangeren Frauen deuten nicht auf ein Fehlbildungsrisiko oder eine fetale/neonatale Toxizität von Copaxone hin. Bislang liegen keine relevanten epidemiologischen Daten vor. Aus Vorsichtsgründen soll eine Anwendung von Copaxone während der Schwangerschaft vermieden werden, es sei denn, dass der Nutzen für die Mutter das Risiko für den Fetus überwiegt. Es ist nicht bekannt, ob Glatirameracetat oder seine Metaboliten in die Muttermilch übergehen.

Quelle: Fachinformation COPAXONE®

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