Merck zur Spende von Rebif® (Interferon beta-1a) an das INSERM

19. März 2020 | Kategorie: Pharma-Meldungen

Ein Pressemeldung von Merck

Wir bei Merck arbeiten für einen technologischen Fortschritt, der allen zugutekommt. Wir möchten das Leben von Patienten nachhaltig verbessern. Daher sind wir fest entschlossen, zu Lösungen im Zusammenhang mit globalen Gesundheitskrisen wie Covid-19 beizutragen.

Im Rahmen der globalen Bemühungen zur Untersuchung potenzieller Therapien für Covid-19 sowie unserer Unterstützung unabhängiger Forschung, hat Merck kürzlich dem französischen Institut für Gesundheit und medizinische Forschung (INSERM) auf dessen Ersuchen Interferon beta-1a (Rebif®) als Studienmedikation für eine klinische Studie kostenlos zur Verfügung gestellt. Das INSERM ist Sponsor der Studie, deren Start von den französischen Gesundheitsbehörden am 11. März bekannt gegeben wurde. Interferon beta-1a von Merck ist bisher von keiner Zulassungsbehörde für die Behandlung von Covid-19 oder als antiviraler Wirkstoff zugelassen.

Wir arbeiten weiterhin eng mit Gesundheitsbehörden weltweit zusammen, um den Bedürfnissen der Covid-19-Patienten Rechnung zu tragen.

Über Rebif®

Rebif® (Interferon beta-1a) ist ein krankheitsmodifizierendes Medikament zur Behandlung der schubförmigen Multiplen Sklerose (MS). Es ähnelt dem körpereigenen Interferon-beta-Protein. Die Wirksamkeit von Rebif® bei chronisch-progredienter MS ist nicht nachgewiesen. Der genaue Mechanismus ist unbekannt.

Rebif® wurde 1998 in Europa und 2002 in den USA zugelassen und ist in mehr als 90 Ländern weltweit registriert.

Rebif® kann mit dem elektronischen Autoinjektor RebiSmart® verabreicht werden (nicht zugelassen in den USA) oder dem Einweg-Pen RebiDose® für den einmaligen Gebrauch. Für die manuelle Injektion steht der Pen RebiSlide™ mit Mehrfachdosen zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es den Autoinjektor Rebiject II® sowie gebrauchsfertige vorgefüllte Spritzen für die manuelle Injektion. Diese Injektionshilfen sind nicht in allen Ländern zugelassen.

Im Januar 2012 genehmigte die Europäische Kommission die Indikationserweiterung von Rebif® zur Anwendung bei Multipler Sklerose im Frühstadium.

Bei Patienten mit vorangegangenen Depressionen, Lebererkrankungen, Funktionsstörungen der Schilddrüse und Krampfanfällen sollte Rebif® mit Vorsicht angewendet werden. Zu den häufigsten Nebenwirkungen gehören grippeähnliche Symptome, Reaktionen an der Einstichstelle, Erhöhung der Leberenzymwerte und Anomalien des Blutbilds. Patienten, vor allem Personen mit Depressionen, Krampfanfällen oder Leberfunktionsstörungen, sollten mit ihrem Arzt besprechen, ob Rebif® das geeignete Medikament für sie ist.

Quelle: Merck, Darmstadt

Autor / online gestellt: JF

Hinweis:


Die Vielzahl der MS-Medikamente macht es Betroffenen schwer, den Überblick über die infrage kommenden Medikamente zu erlangen. Daher heißt das Editorial auch überspitzt: Blicken Sie noch durch? – Eine Hilfe für MS-Patienten

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