Multiple Sklerose: Risikobewertungsverfahren für Alemtuzumab

15. April 2019 | Kategorie: Medien - Für Sie gelesen, Nachrichten zu Medikamenten

Risikobewertungsverfahren – Ein Bericht der DMSG

Die Europäische Arzneimittel Agentur (EMA) hat eine Überprüfung des Multiple-Sklerose-Medikaments Alemtuzumab (Handelsname Lemtrada®) eingeleitet. Vorausgegangen waren neue Berichte über immunvermittelte Erkrankungen (verursacht durch ein beeinträchtigtes Immunsystem des Körpers) sowie über Herz-/ Kreislauf-Probleme nach Arzneimittel-Therapie. Auch Todesfälle sind aufgetreten.

Als vorübergehende Maßnahme sollte während der Überprüfung eine Behandlung mit Lemtrada nur bei Erwachsenen mit schubförmig remittierender Multipler Sklerose begonnen werden, bei denen die Erkrankung trotz der Behandlung mit mindestens zwei den Krankheitsverlauf modifizierende Therapien (einer Art der Multiple-Sklerose-Medikamente) hochaktiv ist, oder bei denen andere Therapien, die den Krankheitsverlauf modifizieren können, nicht verwendet werden können.

Quelle: Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG)

Lesen Sie den ganzen Artikel auf der Website der DMSG.

Der Hersteller veröffentlichte dazu im April 2019 einen so genannten Rote-Hand-Brief: Alemtuzumab (LEMTRADA): Einschränkung der Anwendung bei Multipler Sklerose aufgrund von Sicherheitsbedenken

Autor / online gestellt von: JF

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